Beiersdorf: Allianz verkauft an Tchibo-Konsortium - DER SPIEGEL
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Beiersdorf Allianz verkauft an Tchibo-Konsortium

Der Bieter-Wettstreit um den Nivea-Hersteller Beiersdorf ist entschieden. Die Allianz verkauft 40 Prozent der Beiersdorf-Anteile an ein Konsortium um den Tchibo-Konzern.
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München/Hamburg - Nach monatelangen Verhandlungen wird der Versicherungskonzern den Großteil ihrer Beiersdorf-Beteiligung an die Tchibo-Gruppe und andere Investoren verkaufen. Damit kommt der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble nicht zum Zuge.

Die Allianz teilte am Donnerstag in München mit, sie erlöse 4,4 Milliarden Euro für 40 Prozent an dem Kosmetikhersteller Beiersdorf. Das entspreche durchschnittlich 130 Euro je Aktie.

19,6 Prozent des Kapitals gehe an die Tchibo Holding AG, zehn Prozent an die Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsverwaltung, und drei Prozent an die Hamburger Troma Alters- und Hinterbliebenenstiftung. Beiersdorf selbst würden 7,4 Prozent im Rahmen eines Aktienrückkaufsprogramms angeboten. Einen Anteil von 3,6 Prozent an Beiersdorf will die Allianz behalten.

An der Frankfurter Börse drehten die Aktien des Nivea-Herstellers   ins Minus und verloren 1,62 Prozent auf 106,00 Euro. Die Allianz-Aktie   erholte sich etwas und lag gegen 13.20 Uhr nur noch um 1,1 Prozent im Minus bei 81,49 Euro.

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