Beiersdorf P & G greift nach Nivea-Hersteller
In den Machtkampf um den Kosmetikkonzern Beiersdorf kommt Bewegung. Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat offenbar Interesse an dem deutschen Traditionshaus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Die Allianz ist mit 43,6 Prozent größter Aktionär des Herstellers von Pflegeprodukten (Nivea, Labello). Die Assekuranz ist dem Vernehmen nach bereit zu einem Verkauf ihres Beiersdorf-Anteils, der an der Börse derzeit gut 3,1 Milliarde Euro wert ist.
Die Zukunft des Hamburger Traditionskonzerns könnte sich möglicherweise bereits in den nächsten Wochen entscheiden. Laut "FTD" bastelt der zweite große Beiersdorf-Aktionär Tchibo bereits an einer Antwort auf die Offerte von P & G. Tchibo-Vorstandschef Reinhard Pöllath wolle sich noch in dieser Woche mit Michael Herz treffen, dem mächtigsten Vertreter der Tchibo-Eigentümerfamilie Herz.