Benzinpreise: Rekordhoch - DER SPIEGEL
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Benzinpreise Rekordhoch

Der Mineralölkonzern Aral hat die Benzinpreise deutlich angehoben. Die Konkurrenz will nachziehen. Ein Ende der Preissteigerungen ist noch nicht in Sicht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Die Autofahrer in Deutschland müssen für den Sprit noch tiefer in die Tasche greifen. So erhöhte Aral die Preise regional unterschiedlich um rund fünf Pfennig und verlangt für den Liter Normalbenzin jetzt mindestens 2,19 Mark. Superbenzin kostet 2,23 Mark je Liter und Super plus 2,31 Mark, während Dieselkraftstoff für 1,69 Mark je Liter zu haben ist. Die Preise liegen um einen Pfennig je Liter über dem bisherigen Höchststand, der vor fünf Tagen erreicht wurde. Die Mineralölkonzerne DEA und Exxon/Mobil haben bereits angekündigt, dass sie dieser erneuten Erhöhung folgen werden. Von den Gesellschaften BP und Shell gibt es bisher noch keine Stellungnahme. Es ist aber davon auszugehen, dass auch sie demnächst ihre Abgabepreise anheben werden.

Vorerst keine Entspannung bei den Benzinpreisen

Im Moment sei jedenfalls "keine Entwicklung nach unten sichtbar", sagt die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbands, Barbara Meyer-Bukow. An den Ursachen für das hohe Preisniveau habe sich bislang nichts geändert. Sie verwies auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach Rohöl in den USA. Hinzu komme ein verringertes Angebot durch Raffineriestillstände.