Benzinpreiserhöhung: Die Konkurrenz zieht nach - DER SPIEGEL
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Benzinpreiserhöhung Die Konkurrenz zieht nach

Die Hoffnung der Verbraucher, der Ölkonzern BP/Aral könnte unter dem Druck der Konkurrenz gezwungen sein, seine jüngste Preiserhöhung an den Tankstellen wieder zurückzunehmen, währte kaum 24 Stunden. Am Dienstag zogen die anderen Multis nach.
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Hamburg - Esso und Shell/DEA verkündeten ihrerseits Preissteigerungen um rund drei Cent pro Liter. Die Preise für den Liter Benzin oder Diesel sind damit in Deutschland so hoch wie noch nie.

Demnach kostet Normalbenzin im Schnitt 112,4 Cent je Liter, Super war für 114,4 Cent zu haben. Dieselkraftstoff kostet durchschnittlich 92,9 Cent. Der Rekordpreis lag bisher bei 113,8 Cent je Liter Superbenzin im Mai 2001.

Als Gründe für die hohen Benzinpreise verweisen die Konzerne auf das wegen des drohenden Irak-Kriegs verteuerte Öl. Nach Angaben des HWWA-Ölexperten Klaus Matthies werden die Benzinpreise in Europa allerdings auch von ungewöhnlichen Benzinlieferungen in die USA beflügelt: Weil dort Raffinerien nicht genug Benzin herstellten, würden Mengen in Europa zugekauft, was den Preis treibe.