Beschäftigungspakt der Deutschen Bahn: Vorstand verzichtet auf exzessive Lohnsteigerung - DER SPIEGEL
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Beschäftigungspakt der Deutschen Bahn Vorstand verzichtet auf exzessive Lohnsteigerung

Nach der Einigung auf einen Beschäftigungspakt bei der Bahn fordern die Gewerkschaften jetzt auch einen finanziellen Verzicht des Managements. Das ist jedoch der Meinung, seinen Teil bereits beigetragen zu haben - mit moderaten Gehaltserhöhungen.
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Berlin - Die Gehaltsentwicklung werde in diesem Jahr wie 2004 "sehr moderat" ausfallen und liege weit unter Marktniveau, sagte ein Sprecher der Bahn. Außerdem sei ein Anteil von 20 bis 40 Prozent der Vergütung vom Unternehmenserfolg abhängig.

Vorstand und Führungskräfte müssten dem Beispiel anderer Konzerne folgen und einen Beitrag zur Kostensenkung leisten, forderten dagegen die Gewerkschaften Transnet und GDBA. Im Dezember hatten die Tarifparteien einen Schutz vor Entlassungen bis 2010 vereinbart. Dafür sollen die Personalkosten vor allem durch längere Arbeitszeit und einen wegfallenden Urlaubstag um 5,5 Prozent sinken.

Die Gewerkschaften wollen nach weiteren Mitgliederbefragungen voraussichtlich erst Mitte Februar endgültig über eine Annahme des Tarifabschlusses entscheiden. Bisher habe es neben breiter Zustimmung auch viele kritische Stimmen gegeben. Ende Februar läuft bei der Bahn dann auch der Entgelttarifvertrag aus. Transnet und GDBA haben schon angekündigt, dass es keinesfalls eine Nullrunde geben dürfe.