Beschäftigungssicherung: Bahn-Tarifverhandlungen gescheitert - DER SPIEGEL
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Beschäftigungssicherung Bahn-Tarifverhandlungen gescheitert

Altkanzler Schröder und Sachsens früherer Ministerpräsident Biedenkopf sollten die Sache bei der Bahn regeln - ihr Schlichtungsversuch blieb erfolglos. Die Verhandlungen über die Beschäftigungssicherung bei der Bahn für die Zeit nach einem Börsengang sind heute gescheitert.
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Berlin - Die Verhandlungen über die Beschäftigungssicherung bei der Bahn sind gescheitert. Das bestätigten heute die Gewerkschaften Transnet und GDBA. Bereits zuvor hatten die Gewerkschaften mit Streiks gedroht, sollte es zu keiner Einigung kommen. Gestern Abend waren die Gespräche über den Schlichterspruch von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) und dem ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) ergebnislos abgebrochen und auf heute vertagt worden.

Bahn und Gewerkschaften hatten sich monatelang nicht auf einen Fortbestand des 2005 geschlossenen Beschäftigungssicherungs-Vertrages einigen können. Daraufhin hatten sie die Schlichtung eingeleitet. Im Schlichterspruch heißt es unter anderem, der im vergangenen Jahr abgeschlossene Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung von rund 180.000 Mitarbeitern bei der Bahn gelte nur im Falle eines Börsengangs einschließlich Schienennetz weiter.

Ein Verbleib des Schienennetzes bei der Bahn ist im Sinne von Bahnchef Hartmut Mehdorn. Allerdings zeichnet sich in Politikerkreisen eine Mehrheit für eine Trennung von Bahn und Netz ab. Der Bundestag muss über einen Börsengang der Deutschen Bahn entscheiden.

kaz/AP