Besseres Image, kaum Umsatz - DER SPIEGEL
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E-COMMERCE Besseres Image, kaum Umsatz

• aus DER SPIEGEL 32/2000
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Mittlerweile hat die Ernüchterung im Internet-Geschäft auch die Führungsebene der Wirtschaft erreicht. Nur wenige Unternehmer machen sich Hoffnung, durch den elektronischen Handel bald nennenswerte Umsätze zu erwirtschaften. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine Studie der Frankfurter Unternehmensberatung Consulting Partners, die 1308 Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. Tenor der Analyse: »From E-Vision to E-Reality«. Demnach erwarten über 45 Prozent der Manager, dass E-Commerce auf absehbare Zeit ihr Geschäft nicht nennenswert beflügeln wird. Drei von vier Firmen, die bereits Umsätze per Internet erzielen, kommen auf einen E-Commerce-Anteil von bis zu zehn Prozent. Obwohl nur rund 30 Prozent der befragten Unternehmen daran glauben, dass ihr Umsatz in Zukunft wachsen wird, wollen trotzdem knapp 55 Prozent auch ohne Aussicht auf Gewinne ins Internet investieren - nur weil sie nicht hinter den Wettbewerbern zurückstehen wollen. Als wichtigstes Ergebnis ihrer bisherigen Online-Aktivitäten bezeichneten die Manager, dass sie so das Image ihres Unternehmens verbessern konnten. Einig sind sich die meisten in der Ansicht, dass das Internet nicht die traditionellen Kundenkontakte ersetzen kann.

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