Bestätigt Shell verhandelt mit DEA
Hamburg - Ein Sprecher der Shell bestätigte Verhandlungen seines Hauses mit der DEA. Zum Inhalt der Gespräche und zu eventuellen Ergebnissen machte er jedoch keine Angaben. Dies sei beim derzeitigen Stand der Verhandlungen nicht möglich. Es sei aber kein Geheimnis, dass die Deutsche Shell nach Möglichkeiten sucht, ihr Tankstellennetz in Europa zu optimieren. Dies geschehe vor dem Hintergrund eines Kraftstoffmarktes, der vom Wachstum her an seine Grenzen gestoßen sei.
Anlass für die Gespräche sei unter anderem die rückläufige Zahl der Tankstellen in Westeuropa. Gerüchte, dass es sich bei den Gesprächen um Kooperationen im Tankstellenbereich handle, kommentierte der Sprecher nicht. Auch den erwarteten Abschluss der Gespräche in wenigen Wochen verwies er ins Reich der Spekulationen.
Ein Sprecher der DEA bestätigte ebenfalls Gespräche zwischen den beiden Mineralölgesellschaften. Es sei um den Kauf von rund 120 Tankstellen in Deutschland gegangen. Die Verhandlungen hätten jedoch zu keinem Ergebnis geführt.
Die Deutsche Shell betreibt in Deutschland mehr als 900 Tankstellen und DEA rund 1600 Stationen.