GREEN CARD Bewerber mit Sprachproblemen
Rund drei Wochen nach der Einführung der Green Card haben deutsche Hightech-Unternehmen trotz großen Bedarfs an Computerspezialisten erst wenige Ausländer eingestellt. Bei Siemens arbeiten rund 40 Leute mit der neuen Arbeitserlaubnis, bei Debis sind es 12, bei der Deutschen Telekom 2 Mitarbeiter; Infineon und Hewlett-Packard haben noch keinen Greencardler. Abgesehen von Ausländern, die in Deutschland studiert haben, scheitern nach ersten Erfahrungen Bewerber häufig an den nötigen Sprachkenntnissen. Auch Computerspezialisten haben immer wieder Kontakt mit Kunden, daher ist es wichtig, dass sie Deutsch sprechen, zumindest aber Englisch. Doch da hätten viele Bewerber erhebliche Schwächen, stellen die Unternehmen fest. Hewlett-Packard zum Beispiel hat beim Arbeitsamt Interesse an 150 Green Cards angemeldet, aber bislang keinen einzigen qualifizierten Bewerber gefunden - Hauptgrund: mangelhafte Deutschkenntnisse.