Bilanz der Reiselust
•
aus
DER SPIEGEL 23/1972
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Wie aus einer jetzt von der Frankfurter Bundesbank veröffentlichten Statistik hervorgeht, geben die Bundesdeutschen nächst den Amerikanern das meiste Geld für Auslandsreisen aus. Von Mitte April 1970 bis Mitte April 1971 waren es rund elf Milliarden Mark. Abzüglich der Ausgaben ausländischer Touristen in der Bundesrepublik (über fünf Milliarden Mark) ergab sich ein Defizit von 5,38 Milliarden. Größte Gewinner der Reisewelle waren Spanien, Italien, Österreich und die Schweiz.