Billig-Volkswagen Fox soll schnell Profite einfahren
Kopenhagen - "Wir zielen sicherlich darauf, dass der Fox in der ersten Generation profitabel ist", sagte Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder. Er wies darauf hin, dass der Fox einen großen Teil der Komponenten mit dem größeren Modell Polo gemein habe.
Damit reagiert der Wolfsburger Autobauer auch auf die maue Resonanz auf den Vorstoß in die Oberklasse. Mit dem Phaeton hatte Volkswagen bislang nur mäßigen Erfolg. Allerdings baue der Konzern inzwischen mehr Phaeton als je zuvor, sagte Pischetsrieder. Die Auftragseingänge hätten ein Rekordhoch erreicht, da die Luxuslimousine nun auch als sechszylindrige Diesel-Version angeboten werde.
Auch mit dem Verkauf der sechsten Generation des Mittelklassemodells Passat, das Volkswagen im März auf den Markt gebracht hatte, zeigte sich Pischetsrieder sehr zufrieden. Die Nachfrage nach dem neuen Passat nannte er "absolut exzellent". "In der Laufzeit des Passats werden wir eine Kapitalrendite von neun Prozent erreichen", bekräftigte Pischetsrieder. Der Passat ist nach dem Kompaktwagen Golf das zweitwichtigste Modell für VW.
Der Passat, der demnächst in den USA startet, soll Volkswagen gemeinsam mit dem dort bereits erhältlichen Jetta, bessere Absatzzahlen in Nordamerika bescheren. Im ersten Quartal hatten die Wolfsburger in Amerika einen Absatzrückgang von 31,5 Prozent hinnehmen müssen. Dennoch gehe er weiter davon aus, dass Volkswagen in den USA in diesem Jahr ebenso viele Autos seiner Kernmarke VW verkaufen werde wie im vergangenen Jahr, sagte Pischetsrieder.