Billigflieger: Ryanair steigert Gewinn um 30 Prozent - DER SPIEGEL
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Billigflieger Ryanair steigert Gewinn um 30 Prozent

Die irische Fluggesellschaft hat im dritten Geschäftsquartal ihren Gewinn kräftig gesteigert. Die Billiglinie verdiente 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und erhöhte nun ihre Prognose für das Gesamtjahr - zum zweiten Mal.
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Dublin - Europas führender Billigflieger Ryanair   hat seinen Quartalsgewinn gesteigert und seine Jahresprognose angehoben. Ryanair habe davon profitiert, dass Wettbewerber "exzessiv und ungerechtfertigt" Treibstoffzuschläge erhoben hätten, teilte die irische Gesellschaft heute mit. Zudem hätten sich neue Gebühren für Gepäck positiv ausgewirkt, das zusätzlich zum Handgepäck mitgenommen wird.

Für das im April beginnende neue Geschäftsjahr erwartet der Konzern zudem 60 Millionen Euro weniger Belastungen durch Treibstoff-Kosten. Man habe sich günstiger gegen künftige Ölpreis-Steigerungen versichert, erklärte Ryanair.

Der Reingewinn kletterte im dritten Quartal um 30 Prozent auf 47,7 Millionen Euro, der Umsatz um 33 Prozent auf 492,8 Millionen Euro. Damit lagen beide Kennziffern über den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten, die beim Gewinn 14,4 und beim Umsatz 434,7 Millionen Euro erwartet hatten. Für das Gesamtjahr geht die Fluggesellschaft nun von einem Reingewinn von 390 Millionen Euro aus. Bislang war das Unternehmen von 350 Millionen Euro ausgegangen, einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits im November hatte Ryanair sein Jahresziel erhöht.

In der Gewinn- und Umsatzentwicklung spiegelt sich die gestiegene Zahl der Fluggäste wider, die sich von 8,6 Millionen im Vorjahr auf 10,3 Millionen erhöhte. Im vierten Quartal soll das Passagieraufkommen um 25 Prozent steigen.

kaz/Reuters/dpa-AFX

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