Bin-Laden-Netzwerk: US-Regierung sperrt weitere Konten - DER SPIEGEL
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Bin-Laden-Netzwerk US-Regierung sperrt weitere Konten

Der Kreis um das Finanzimperium des Terroristen Osama Bin Laden zieht sich immer enger. Jetzt hat die US-Regierung die Konten von weiteren 39 Einzelpersonen und Organisationen sperren lassen.
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Washington - Die Maßnahme betrifft Personen und Gruppen, die im Verdacht stehen, terroristisch aktiv zu sein oder solche Aktivitäten zu finanzieren. Das Finanzministerium veröffentlichte am Freitag in Washington eine entsprechende Liste.

Unter den gesperrten Konten sind nach Angaben von Finanzminister Paul O'Neill auch Unternehmen und wohltätige Organisationen, über die Geld an das al-Qaida-Netzwerk des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden fließe.

O'Neill gab sich zuversichtlich, die Liste in der nächsten Zeit noch um weitere Namen ergänzen zu können: "Die Fahndungsbehörden der einzelen Staaten stehen in ständigem Kontakt und tauschen Informationen aus. So gewinnen wir zunehmend einen Überblick über das gesamte Finanz-Netzwerk von Bin Laden."

Bereits am 24. September hatte US-Präsident George W. Bush angeordnet, die Konten von 27 Personen und Organisationen einfrieren zu lassen.

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