Bizarre Werbung Rapper 50 Cent verklagt Fast-Food-Kette
New York - In der geplanten Werbeaktion forderte das mexikanische Fast-Food-Restaurant Taco Bell den Rapper 50 Cent auf, seinen Namen für einen Tag in "79 Cent", "89 Cent", oder "99 Cent" zu ändern. Zudem müsste er in zahlreichen Restaurants rappen.
Dafür bekäme er dann eine Spende von 10.000 Dollar. Ein entsprechendes Angebot sandte das Restaurant dem amerikanischen Star zu - doch zuvor war es an die Presse gegangen. Taco Bell zieht mit der Aktion die Aufmerksamkeit auf sich: In Internet-Foren wird bereits heiß darüber diskutiert, dass der Rapper nun Werbung für mexikanisches Essen macht.
Die Taco-Bell-Kampagne erzürnt 50 Cent deshalb: Er hat der Werbung weder zugestimmt noch Geld erhalten. "Taco Bell missbraucht meinen guten Namen", sagte der Rapper. Die Tex-Mex-Kette lasse die Menschen glauben, er habe der Kampagne zugestimmt. Das sei aber nicht der Fall. Der Anwalt von Taco Bell sieht sich völlig zu Unrecht beschuldigt: "Wir haben 50 Cent ein gutes Angebot gemacht."
50 Cents Anwalt ist empört: Genau wie das Restaurant beabsichtigt habe, sei in zahlreichen Foren davon die Rede, dass der Rapper seinen Namen für Werbung hergebe. Wer Recht behält, muss nun ein amerikanisches Gericht klären.
50 Cent, der mit bürgerlichem Namen Curtis Jackson heißt, ist ein Star in der HipHop-Szene. Seit seinem Debütalbum im Jahr 2003 steuert er sein eigenes Plattenlabel sowie eine Schuh,- und Bekleidungsfirma. Außerdem spielte er die Hauptrolle in dem Film "Get rich or die trying".
cvk/Reuters