Bloomberg: Bieterkampf um Wirtschaftsdienst - DER SPIEGEL
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Bloomberg Bieterkampf um Wirtschaftsdienst

Gerade erst wurde Michael Bloomberg zum Bürgermeister von New York gewählt - da überlegt er offenbar schon, den Medienkonzern zu verkaufen, der seinen Namen trägt. Anscheinend gibt es mindestens drei Interessenten.
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London - Wie der britische "Observer" berichtete, wolle der kanadisch-britische Konzern Thomson, dem der Finanzinformationsdienst Thomson Financial/First Call gehört, Bloomberg für zehn Milliarden Dollar übernehmen. Bloomberg habe bisher noch keine Entscheidung über einen möglichen Verkauf getroffen, schreibt die Zeitung. Freunde hätten jedoch gesagt, dass er die Möglichkeit ernsthaft überdenke.

Neben Thomson ist laut "Observer" auch der britische Medienriese Pearson interessiert, der unter anderem die "Financial Times" und den "Economist" herausgibt. Auch die US-Investmentbank Merill Lynch erwäge, ihren bisherigen Anteil von 20 Prozent an Bloomberg aufzustocken.

Die Nachrichtenagentur Reuters werde wegen erwarteter Schwierigkeiten durch die Wettbewerbshüter hingegen nicht in den Bieterkampf einsteigen, schreibt die Zeitung