BMW Absatz deutlich gesteigert
Die BMW-Gruppe ist mit zweistelligen Absatzsteigerungen in das laufende Jahr gestartet. Ersten Schätzungen zufolge habe die Marke BMW in den ersten beiden Monaten die Auslieferungen um rund zehn Prozent erhöht, sagte der Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg am Montagabend im Vorfeld des Genfer Automobilsalons.
Milberg zeigte sich überzeugt, dass der Münchener Autokonzern mit seinen neuen Premiumfahrzeugen die erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag fortsetzen werde. Zudem bekräftigte der Vorstandschef, dass im vergangenen Geschäftjahr die Rekord-Umsatzrendite aus dem Jahr 1997 von 4,2 Prozent übertroffen wurde. Im Jahr 1999 hatte die Umsatzrendite 3,2 Prozent erreicht.
Autobauer kündigen neue Modelle an
Der Vorstandchef kündigte zudem eine neue, kleine BMW-Modellreihe an, die "im BMW-Gesamtprogramm die '1' verliehen bekommt". Man könne also künftig vom BMW "er" sprechen, sagte er. Der Finanzvorstand des Automobilherstellers, Helmut Panke sagte, dass die Markteinführung für 2004 geplant sei.
Auch die Entwicklung eines neuen Coupés ist bereits beschlossene Sache, erklärte Milberg. Es werde die Bezeichnung "6er" tragen und einerseits hohen Prestigewert und andererseits die BMW-typische Sportlichkeit verkörpern. Von diesem Fahrzeug sei auch eine Cabrio-Version geplant, sagte er. Das Münchner Unternehmen präsentiert den Angaben zufolge in Genf zum ersten Mal auch das Einstiegsmodell der Mini-Produktfamilie, den so genannten Mini-One.