BMW Deutsche verschmähen den neuen 7er
Bereits im November bei seiner Neueinführung hatten Experten das Design der Luxuskarosse kritisiert - vor allem die Form des Kofferraumdeckels ist anscheinend nicht jedermanns Sache. Auch die komplizierte Bedienung des Autos mittels "i-Drive" überzeugte viele Autotester nicht. Mit diesem neuen Bedienkonzept lassen sich über einen zentralen Knopf auf der Mittelkonsole alle wichtigen Funktionen steuern.
Mercedes gibt den Takt vor
Ein BMW-Sprecher sagte, der 7er werde in den USA besser angenommen als in Deutschland. Weltweit habe BMW im vergangenen Jahr rund 3000 Stück verkauft. Im Januar und Februar dieses Jahres seien 6225 abgesetzt worden. "Damit liegt das Auto voll im Plan", so der Sprecher.
Allerdings ist es dem 7er bisher nicht gelungen, die weitaus betagtere Mercedes S-Klasse zu überholen. DaimlerChrysler verkaufte den Angaben zufolge allein im Januar vom Referenzmodell in der Oberklasse 5600 Exemplare. Die gerade vorgestellte neue Mercedes E-Klasse dürfte zudem den Druck auf den 7er auch von "unten" erhöhen.
13 Prozent mehr Dividende
BMW-Aktionäre müssen sich dennoch um ihre Dividende keine Sorgen machen. Der scheidende BMW -Chef Joachim Milberg legt am heutigen Dienstag zum letzten Mal die Bilanz des weiß-blauen Autobauers vor. Nach der Hauptversammlung im Mai übergibt Milberg das Steuer an Finanzvorstand Helmut Panke. Milberg verabschiedet sich mit einem Rekordergebnis. Wie vorab bekannt wurde, stieg der Jahresüberschuss um gut die Hälfte auf 1,87 Mrd. Euro. Die Dividende soll um 13 Prozent auf 0,52 Euro je Stammaktie steigen.