BMW: Neue Abenteuer in England - DER SPIEGEL
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BMW Neue Abenteuer in England

Den bayerischen Autobauer BMW zieht es nach dem Rover-Debakel wieder zurück auf die britische Insel. Dort sollen drei Milliarden Mark investiert werden.
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München - Neun Monate nach der Trennung von Rover eröffnete BMW am Donnerstag in Hams Hall bei Birmingham ein neues Motorenwerk. In der 400 Millionen Pfund teuren Produktionsstätte werde die neue Generation von Vierzylinder-Benzinmotoren für die BMW-Werke in Deutschland, Südafrika und den USA gebaut.

Vorstandschef Joachim Milberg begründete die Investition auf der Insel mit der Bedeutung des britischen Automarktes. Großbritannien sei mit über 68.000 verkauften Autos im Jahr 2000 nach Deutschland und den USA der drittgrößte Markt. "Bis Ende 2002 hat die BMW Group weitere Investitionen von rund einer Milliarde Pfund in Großbritannien geplant", sagte Milberg.

Neben dem Aufbau des neuen Werkes fließt das Geld Milberg zufolge in die Modernisierung der Produktionsanlagen in Oxford und in den Bau des neuen Firmensitzes und der Produktionsanlage von Rolls-Royce in Südengland.

In dem Motorenwerk in Hams Hall arbeiten laut Firmenangaben gegenwärtig 450 Mitarbeiter. Bis Jahresende solle die Zahl auf 650 steigen. Bei Erreichen der vollen Kapazität sollen 1500 Mitarbeiter in Hams Hall beschäftigt werden.