BMW: Neuer Ärger mit Rover-Händlern - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

BMW Neuer Ärger mit Rover-Händlern

Die Probleme mit der ungeliebten Tochter Rover hören nicht auf. Nun wollen Rover-Händler von BMW angeblich Schadenersatz in Millionenhöhe einfordern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Mit dem Verkauf von Rover ist BMW noch nicht alle Geldsorgen los. Rover-Händler verlangen nach Informationen der "FAZ" von BMW eine Entschädigung, die 40 Millionen Mark erreichen könnte.

Es soll dabei um Ausgleichsansprüche von Händlern gehen, deren Vertriebsvertrag mit BMW zum 30. September gekündigt wurde. Allein in Deutschland sind nach Angaben des Verbandes der europäischen Rover-Händler 70 Betriebe betroffen. Daraus errechnet der Verband einen Anspruch von rund 40 Millionen Mark. Der neue Rover-Eigner Phoenix will dem Verband zufolge nicht für diesen Schaden aufkommen.

"Wir werden BMW nicht aus der Haftung lassen", sagte ein Händler der "FAZ". Die Aussage von BMW, Autos von Rover und BMW könnten auch künftig nebeneinander vertrieben werden, glaubten die Händler nicht.