BMW: Phoenix ist aus dem Rennen um Rover - DER SPIEGEL
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BMW Phoenix ist aus dem Rennen um Rover

BMW wird nicht mit dem ehemaligen Rover-Chef John Towers und dem Phoenix-Konsortium verhandeln. Das Phoenix-Angebot wurde in München als "finanziell nicht abgesichert" bewertet.
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München - Auch die erneute Reise von britischen Gewerkschaftern nach Deutschland half nicht. Die Finanzierung des Phoenix-Angebotes überzeugten BMW nicht. Nun verhandeln die Münchner wieder exklusiv mit dem Investmentfonds Alchemy und rechnen schon Anfang Mai mit einer Entscheidung.

Die Gewerkschafter hatten wie zuvor schon der britische Industrieminister Stephen Byers BMW aufgefordert, das Phoenix-Angebot zur Übernahme der verlustreichen Rover-Werke wohlwollend zu prüfen. Phoenix will nach eigenen Angaben nur 2000 Rover-Arbeiter in Longbridge entlassen. Alchemy, das vor allem MG-Sportwagen produzieren will, dürfte etwa doppelt so viel Stellen streichen.

Zuvor wurde bekannt, dass BMW seine Autoproduktion in England nicht aufgeben will. BMW will offenbar die Rover-Fabrik in Oxford behalten und plant eine weitere Produktion des Rover 75 und der Marke Mini. Gleichzeitig will Alchemy nach Angaben der "Financial Times" langfristig 100.000 Sportwagen in der Fabrik Longbridge bei Birmingham bauen. Nach Berechnungen der Zeitung würden dann nicht weniger Autos bei Rover produziert als vor dem BMW-Ausstieg.