BMW Rover-Besitzer bitten zur Kasse
Rover ist verkauft, aber der Alptraum ist für BMW noch nicht vorbei. Die neuen Besitzer der britischen Automarke fordern weitere Zahlungen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
London - BMW müsse möglicherweise auch nach dem Verkauf der Sparte noch weiter in Teilen für das Unternehmen aufkommen, behauptet der neue Vorstandsvorsitzende von MG Rover, John Towers. Das berichtet die "Financial Times" am Freitag.
Nach englischem Recht sei es möglich, dass BMW als Alteigentümer für nicht genutzte Anlagen noch maximal zwei Jahre lang Ausgleichszahlungen leisten müsse, zitiert die Zeitung Towers. Ein möglicher Betrag wurde nicht genannt. BMW wurde mit der Bemerkung zitiert, es gebe kein Gesetz, das das Unternehmen für solche leeren Kapazitäten haftbar machen würde.