BMW: Umsatz wuchs trotz Rover-Fiasko - DER SPIEGEL
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BMW Umsatz wuchs trotz Rover-Fiasko

Die Geschäftsflaute der britischen Tochter Rover konnte BMW nur etwas bremsen. Der Autokonzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 6,6 Prozent erreicht. Das Ergebnis blieb trotz der gestiegenen Rover-Belastungen stabil.
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München - Der Gewinn sei auf Vorjahresniveau gehalten worden, teilte BMW in seinem Aktionärsbrief mit. Danach lag das Ergebnis 1999 bei 903 Millionen Mark. Den Umsatz stieg auf 67,28 Milliarden Mark.

Der Münchner Konzern begründete das relativ stabile Ergebnis mit den nahezu unveränderten Verkaufszahlen von BMW-Fahrzeugen und dem Trend zu teureren Ausstattungen. Bei Rover dagegen hat sich die Lage nicht wesentlich entspannt. Der Absatz brach 1999 um 25 Prozent ein. Dafür seien "verschiedene markt- und modellpolitische Gründe" verantwortlich, hieß es. Die Rover- Produktion ging um fast ein Drittel auf 203.000 von 299.000 Fahrzeugen zurück.

Nach dem Modellwechsel im Herbst 1999, unter anderem mit dem Rover 75, sieht BMW für das Jahr 2000 einen Aufwärtstrend bei Rover. "Wir rechnen mit einem deutlichen Umsatzwachstum", sagte ein Sprecher. Trotzdem wolle der Mutterkonzern die Sanierung der defizitären Tochter "mit aller Konsequenz" fortführen.

Für das Jahr 2000 kündigte BMW eine Produktoffensive an, die dem Konzern zu neuem Wachstum verhelfen soll. Der Verkaufserfolg der Münchener gründete sich im abgelaufenen Jahr vor allem auf die 3er-Modellreihe. Von ihr wurden erstmals mehr als eine halbe Million Fahrzeuge ausgeliefert - ein neuer Absatzrekord für das Modell. Prozentual am stärksten wuchs die Marke Land Rover, von der 16 Prozent mehr verkauft wurden.