BMW Umsatzanstieg gegen den Trend
München - Die Erlöse seien im dritten Quartal um 9,8 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Münchener Autobauer am Mittwoch mit.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank vor allem wegen Modellwechseln um 4,9 Prozent auf 567 Millionen Euro. Bei BMW-Autos ging es sogar um gut ein Viertel zurück. In den ersten neun Monaten wuchs der Jahresüberschuss primär wegen der Trennung von der verlustreichen Rover-Tochter um 63,3 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro.
Damit ist der Gewinnrückgang nicht so deutlich ausgefallen, wie die Analysten erwartet hatten. Sie hatten mit einem saisonbedingten Abschwung gerechnet. So hatten etwa die Gewinn-Schätzungen zwischen 320 Millionen und 550 Millionen Euro gelegen.
Da keine Vergleichsdaten zum entsprechenden Vorjahresquartal vorlagen - BMW legt im laufenden Geschäftsjahr erstmals Quartalsberichte vor - habe man ein wenig "im Trüben gefischt", sagte ein Analyst.