Börse am Morgen: MobilCom unter Druck - DER SPIEGEL
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Börse am Morgen MobilCom unter Druck

Vor der Anhörung des US-Notenbankchefs Alan Greenspan vor einem US-Kongressausschuss hat der deutsche Aktienmarkt freundlich eröffnet. Im Dax gehörten DaimlerChrysler zu den Gewinnern.
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Frankfurt am Main - Die deutschen Börsen sind fest in den Handelstag gestartet. Der Dax legte bis 9.25 Uhr um 0,25 Prozent auf 6581 Punkte zu. Der Nemax-50 stürmte gleich zu Beginn um 1,34 Prozent auf 2534 Zähler. Etwas verhaltener gehen die Nebenwerte im M-Dax den Tag an: Sie legen nur leicht um 0,18 Prozent auf 4846 Punkte zu.

DaimlerChrysler hat sich im frühen Handel vom Dax-Feld abgesetzt und die Gewinnerliste mit einem Aufschlag von 1,45 Prozent angeführt. Medienberichten zufolge soll das Sanierungsprogramm stehen und am 26. Februar präsentiert werden. Das "Wall Street Journal" hatte zuvor gemeldet, dass die angeschlagene Chrysler-Gruppe bereits im kommenden Jahr wieder Gewinne einfahren soll. Die Nachricht wirkt sich auf den Aktienkurs positiv aus, da zumindest die schlechten Nachrichten bereits alle eingepreist sind.

Die Deutsche Telekom konnte die Vortagesgewinne noch halten, obwohl die Rating-Agentur Moody's den Ausblick für die Bonität des Konzerns von "stabil" auf "negativ" herabgesetzt hatte. Unverändert blieb die Einschätzung für die lang- und die kurzfristige Kreditwürdigkeit des Unternehmens bei A2 und Prime-1.

Der Energiekonzern E.ON hat am Dienstag vor Börsenstart sein Betriebsergebnis für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Im Geschäftsjahr 2000 erzielte das Unternehmen ein vorläufiges Ergebnis von 2,7 Milliarden Euro. Damit das Unternehmen die Erwartungen des Marktes leicht übertroffen. Anleger honorierten das Ergebnis mit einem leichten Aufschlag von 0,5 Prozent. E.ON hatte zudem vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2000 eine Dividende in Höhe von 1,35 Euro je Stückaktie auszuschütten, im Vorjahr waren es noch 1,25 Euro.

Am Neuen Markt legte Mobilcom nach Vorlage seiner Geschäftszahlen zunächst leicht zu, verlor dann aber wieder über dreieinhalb Prozent. Das Mobilfunkunternehmen ist im vergangenen Jahr erwartungsgemäß erstmals seit dem Börsengang in die roten Zahlen gerutscht. Das Konzernergebnis ist nach vorläufigen Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2000 von plus 170,80 Millionen Mark auf minus 174,50 Millionen Mark gefallen.