Börse: DaimlerChrysler widersteht Abwärtstrend - DER SPIEGEL
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Börse DaimlerChrysler widersteht Abwärtstrend

Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt schwächer eröffnet. Der Dax sank in der ersten Handelsstunde um rund ein halbes Prozent.
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Frankfurt am Main - Händler hatten bereits vor Börsenbeginn aufgrund der Vorgaben der internationalen Aktienmärkte leichtere Kursen vorhergesagt. Wenig Einfluss sprachen Händler dem schwachen Kurs des Euro zu.

Im Mittelpunkt standen zunächst die Aktien von DaimlerChrysler, dessen Aktien 2,6 Prozent auf 67,55 Euro stiegen. Der Konzern hatte vor Börseneröffnung im Rahmen der Erwartungen liegende Geschäftszahlen bekannt gegeben. Auch ThyssenKrupp legte um mehr als zwei Prozent zu. Die Bankenwerte gaben durchweg nach.

Der Nemax-50 sackte stärker als der Dax um fast eineinhalb Prozent nach unten. Der M-Dax gewann dagegen zunächst ganz leicht.

In New York war der Dow-Jones-Index am Freitag um 2,28 Prozent auf 9862,12 Zählern gefallen und damit erstmals seit April 1999 unter 10.000 Punkten aus dem Handel gegangen. Händler hatten als Grund für das Nachgeben der Kurse auf die Inflationsgefahren in den USA und die damit einhergehende Wahrscheinlichkeit steigender Zinsen verwiesen.

Der Euro hatte sich am Montag an den Märkten des Fernen Ostens zeitweise bis auf 0,9400 Dollar verbilligt und notierte gegen 9.00 Uhr MEZ mit 0,9590, nach einem Handelsschluss von 0,9739/43 Dollar am Freitag in New York. Der finnische Finanzminister Sauli Niinisto erklärte, die Finanzminister der elf Länder der Euro-Zone würden sich am Montagmorgen treffen, um über den Euro-Kurs zu beraten.