Börse Dax auf Talfahrt
Frankfurt am Main - Die wieder aufgekeimte Furcht vor Zinserhöhungen, speziell in den USA, sei inzwischen das dominierende Thema, hieß es auf dem Parkett. Ermöglicht würden die extremen Kursausschläge im neuen Jahr aber durch dünne Umsätze.
Zu den frühen Verlierern gehörten heute erneut die Banken. Die größten Verluste verbuchten anfangs Dresdner Bank mit minus 7,8 Prozent. Händler verwiesen auf Widerstände gegen die Regierungspläne zur Steuerbefreiung bei Beteiligungsverkäufen. Unter den 30 Dax-Titeln starteten nur vier im Plus. An der Spitze lagen Preussag mit einem Zuwachs von 1,05 Prozent.
Die Vorgaben aus New York und Asien waren uneinheitlich. An der Wall Street verlor der Dow Jones 140,23 Punkten auf 11.356,89. Der Nasdaq erreichte dagegen mit plus 61,52 Zählern den Rekord von 4130,83 Punkten. In Tokio übertraf der Nikkei-Index erstmals seit fünf Wochen die Marke von 19.000 Punkten und ging mit einem Gewinn von 68,52 Punkten bei 19.002,86 aus dem Markt.
Der Euro hat am zweiten Handelstag des neuen Jahres deutlich fester gegenüber dem Dollar notiert. Die europäische Währung stand im frühen Frankfurter Handel bei 1,0226 Dollar. Damit kostete ein Dollar 1,9120 Mark. Am Vortag hatte die EZB den Referenzkurs des Euro auf 1,0090 Dollar festgelegt.