Börse Dax gibt nach
Frankfurt am Main - Die Börsianer gehen für die nächsten Stunden von einem Handel auf dem derzeitigen Niveau aus. Spannend werde es erst am Nachmittag mit der Bekanntgabe des US-Arbeitskostenindexes und der nachfolgenden Reaktion darauf an den Finanzmärkten. Die anhaltende Euro-Schwäche kommt am Morgen einigen Exporttiteln zu Gute. So steigen DaimlerChrysler um 0,68 auf 70,53 Euro und BASF um 0,45 auf 45 Euro.
Am deutlichsten gaben die Aktien des Einzelhandelskonzerns Metro nach, die 2,3 Prozent oder 1,04 Euro auf 44,41 verloren. Bei Siemens macht sich die Aussicht auf gute Quartalszahlen von Infineon positiv bemerkbar sowie der angedeutete Börsengang der Internet-Tochter. Die Aktie steigt um weitere 1,26 auf 151,16 Euro. Mannesmann verlieren dagegen trotz des offenbar angedachten Einstiegs bei AOL Europe 5,50 auf 263,50 Euro.
Der Nemax-50 gab 4,09 Zähler auf 6437,46 Punkte oder 0,1 Prozent ab. Der M-Dax fiel minimal um 0,22 Punkte auf 4218,01 Punkte zurück.
Die Vorgaben für die deutschen Aktien waren uneinheitlich. Während der Nikkei in Tokio in der Nacht kräftige Gewinne verzeichnete, hielt sich der Dow-Jones-Index in New York knapp behauptet. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab gleichzeitig leicht nach.
Der Euro hat sich im frühen Handel in Frankfurt deutlich unter der Parität zum US-Dollar bewegt. Für die europäische Währung zahlten Händler 0,9862 Dollar. Am Vortag hatte die EZB den Euro-Referenzkurs mit 0,9976 US-Dollar erstmals unter der Parität zur US-amerikanischen Währung festgelegt.