Börse: Dresdner Bank unter Druck - DER SPIEGEL
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Börse Dresdner Bank unter Druck

Der Dax hielt sich bis zum Mittag im positiven Bereich. Verantwortlich dafür waren vor allem Gewinne bei den Technologiewerten.
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Frankfurt am Main - Im frühen Handel lag der Dax mit knapp einem Prozent im Plus, der Nemax 50 verzeichnete mit rund 0,3 Prozent einen leichten Aufwärtstrend. Die Vorgaben aus New York waren dagegen negativ: Der Dow Jones hatte mit einem Minus von 0,7 Prozent geschlossen, der Nasdaq hatte 1,1 Prozent abgegeben.

Die Papiere der Dresdner Bank verloren nach Bekanntgabe ihrer Neun-Monats-Ergebnisse mehr als zweieinhalb Prozent. Das Finanzinstitut musste einen Gewinnrückgang bekannt geben.

Zu den Gewinnern im Dax zählten dagegen die Technologiewerte: Infineon stiegen über drei Prozent an, Epcos gewannen zweieinhalb Prozent und SAP kamen um eineinhalb Prozent voran. Bei Siemens und Telekom waren es rund ein Prozent plus. Eine positive Tendenz zeigte sich auch bei der Allianz-Aktie, die gut ein halbes Prozent gewann. Händler machten dafür die Nachricht verantwortlich, dass der Versicherer seine Erstnotiz an der New Yorker Börse für Freitag angekündigt hat.

Im Nemax 50 belasteten im frühen Geschäft die Aktien von United Internet den Gesamtmarkt. Hier waren Gewinnmitnahmen nach dem starken Kursanstieg vom Vortag zu sehen, das Papier verlor mehr als elf Prozent. Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch T-Online hatten den Kurs der Internetholding am Mittwoch antrieben.

Intershop waren hingegen nach dem Kursrutsch der beiden Vortage der größte Kursgewinner: Die Aktien des Jenaer Anbieters von E-Commerce-Software stiegen um gut neun Prozent. Zuvor hatten die Quartalszahlen für Druck gesorgt, bei denen Intershop einen überraschend hohen Verlust ausweisen musste.

Der Euro stabilisierte sich weiter und notierte bei Kursen um 0,865 Dollar.