Börse: Technologiewerte ziehen den Dax ins Plus - DER SPIEGEL
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Börse Technologiewerte ziehen den Dax ins Plus

Der deutsche Aktienmarkt ist am Vormittag mit Gewinnen gestartet. Insbesondere Technologietitel wie SAP, Siemens, Epcos und Deutsche Telekom sorgten im frühen Handel für Aufwind.
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Frankfurt am Main - Der Dax gewann in der ersten Handelsstunde etwa ein Prozent. SAP legten um gut vier Prozent zu, Siemens und die Deutsche Telekom folgten auf der Gewinnerliste mit zweieinhalb beziehungsweise gut zwei Prozent Plus. Epcos lagen mit knapp zwei Prozent in der Gewinnzone. Verlierer waren im frühen Handel die Aktien von Henkel mit rund zwei Prozent Minus und die der Metro mit einem Abschlag von gut eineinhalb Prozent.

Am Neuen Markt gewann der Nemax-50-Performance-Index in der ersten Handelsstunde etwa drei Prozent hinzu. Die T-Online-Aktie gewann zunächst fast fünf Prozent.

Die Wallstreet hatte am Dienstag ebenfalls mit Kursgewinnen geschlossen. Während der Dow Jones mit 2 Prozent im Plus lag, verbesserte sich der Nasdaq-Index um 6,57 Prozent. Diese freundlichen Vorgaben aus den USA hätten dem Deutschen Aktienmarkt die Vorlage geliefert, sagte Olaf Franke, Aktienhändler bei der BfG-Bank in Frankfurt. Allerdings bewertete Franke das derzeitige Plus im Dax von rund einem Prozent als "noch nicht berauschend". Für den weiteren Tagesverlauf rechnete er eher mit einem Abbröckeln der Kurse. Diese Entwicklung habe man schon öfters gesehen.

Ein Händlerkollege einer anderen Frankfurter Bank sah kein ausgeprägtes Kundeninteresse, dass er auf die in anderen Bundesländern noch andauernden Osterferien zurückführte. Der Markt werde heute weiter freundlich tendieren und am Nachmittag dann neue Impulse aus den USA erhalten.

Der nachlassende Wechselkurs des Euro macht hingegen Franke zufolge keinen Eindruck auf den Markt. "Die exportorientierten Werte wie DaimlerChrysler oder die Chemie müssten vor Freude durch die Decke gehen", führte er weiter aus. Die Aktienkurse blieben aber unbeeindruckt. Franke meinte, der Eurokurs werde durch Spekulationen belastet. Die Investoren am Devisenmarkt wollten die Schmerzgrenze der Europäischen Zentralbank austesten und sehen, ob und wann diese interveniere.