Börse: Tokio geht in die Knie - DER SPIEGEL
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Börse Tokio geht in die Knie

Gestern konnte die Tokioter Börse wegen eines Feiertags nicht auf die US-Luftschläge gegen Afghanistan reagieren. Am Dienstag holte der Nikkei-Index dies jedoch nach.
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Tokio - Am ersten Handelstag nach den Luftangriffen in Afghanistan hat die asiatische Leitbörse in Tokio am Dienstag im Vormittagshandel schwach tendiert. Nach der negativen Vorgabe der Wall Street vom Vortag gab der Nikkei-Index für 225 führende Werte um 163,56 Punkte oder rund 1,6 Prozent nach und notierte um 11 Uhr Ortszeit beim Zwischenstand von 10.042,31 Punkten. Am Montag hatte die japanische Börse wegen eines Feiertages geschlossen. Der breiter angelegte Topix büßte am Dienstagvormittag 24,14 Punkte oder 2,3 Prozent ein und notierte zur Halbzeit beim Stand von 1046,31 Punkten. Händler berichteten, die Unsicherheit über Ausmaß und Dauer der amerikanischen Militärschläge gegen Afghanistan drücke auf die Stimmung.

Der US-Dollar notierte in Tokio um 11 Uhr Ortszeit schwächer mit 120,01 Yen nach 120,51 am späten Freitag. Der Euro wurde im frühen Geschäft zum Dollar fester mit 0,9205 Dollar gehandelt nach 0,9181 Dollar am späten Freitag. Zum Yen notierte der Euro leichter mit 110,31 Yen nach 110,64 Yen am späten Freitag.

Japans große Schifffahrtsunternehmen ließen unterdessen wissen, dass ihre in Nahost verkehrenden Schiffe unbeschadet seien. Auch japanische Fluggesellschaften erklärten, sie planten, den Flugverkehr normal aufrechtzuerhalten, solange die Sicherheit gegeben sei.