Börse VEBA und VIAG legen kräftig zu
Frankfurt am Main - Der Dax pendelte um sein Vortagesniveau, gin dann aber mit 0,4 Prozent leicht ins Plus. Der Neue-Markt-Index Nemax-50 verlor hingegen rund ein Prozent. Damit gibt der Frankfurter Handel die Tendenz von der Wall Street wieder. Dort hatte der Dow Jones mit eine Plus von 0,1 Prozent geschlossen, während der Nasdaq um 1,4 Prozent abrutschte.
Nach den Vorgaben aus den USA treten wie erwartet die defensiven, also konjunkturunabhängigen Werte in den Vordergrund. Nach der Veröffentlichung weiterer US-Konjunkturdaten schwächen sich zwar die Zinsängste ab, jedoch keimen nun die Befürchtungen, dass die Unternehmen die Gewinnerwartungen auf Grund der abgeschwächten Wirtschaft womöglich nicht erfüllen könnten.
Bisher höchster Verlierer im Dax waren zunächst Henkel mit rund drei Prozent Abschlag. Auch Epcos mussten nach den starken Gewinnen der vergangenen zwei Tage rund zweieinhalb Prozent abgeben. Weitere Kursgewinne gab es hingegen für SAP mit gut drei Prozent und Deutsche Telekom mit rund einem Prozent.
Die beiden fusionierenden Versorger VEBA und VIAG stiegen kräftig um gut vier beziehungsweise viereinhalb Prozent. Am Freitag werden beide Titel zum letzten Mal getrennt am Markt notiert. Danach werden sie als e.on gehandelt. Auch der Konkurrent RWE legte infolge der Einigung bei den Atomkonsensgesprächen um rund ein halbes Prozent zu. Der Nachrücker im Dax, Infineon, verbilligte sich hingegen um etwa drei Prozent.
Am Neuen Markt konnten sich Personal & Informatik um knapp 18 Prozent verbessern, PC Specialist legten um rund zehn Prozent zu. Dagegen waren Wavelight Laser mit einem Minus von rund acht Prozent und Abit mit einem weiteren Abschlag von über zwölf Prozent unter Druck.
Der Euro konnte sein hohes Niveau der vorherigen Tage nicht halten und notierte bei rund 0,953 Dollar.