Börse: Verluste auf breiter Front - DER SPIEGEL
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Börse Verluste auf breiter Front

Mit weiteren Kursverlusten begann der Börsenhandel in Frankfurt. Am Vormittag ging der Dax um knapp ein Prozent ins Minus, der Nemax-50 büßte mehr als drei Prozent ein.
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Frankfurt am Main - Schlechte Vorgaben von der Wall Street wurden von den Börsenhändlern als Grund für den erneuten Kursrutsch angegeben. In New York war am Vorabend der Dow Jones um 1,6 Prozent gefallen und der Nasdaq-Index sogar um 5,6 Prozent eingebrochen. Wie an den Vortagen standen in den USA und in Deutschland die Technologiewerte am stärksten unter Druck. Börsenexperten bezeichnen die Kursverluste an der US-Technologiebörse Nasdaq als "Crash auf Raten". Die Verliererliste im Dax wird von SAP angeführt, die zunächst fast dreieinhalb Prozent nachließen. Auch Siemens verbilligten sich erneut um rund zwei Prozent. Epcos, größter Verlierer des Vortages, hatte nur noch einen Abschlag von etwa einem Prozent zu verzeichnen. Der Kurs der Telekom-Aktie konnte sich mit einem Plus von rund einem Prozent zunächst von der Talfahrt der letzten Tage erholen.

Weitere Verluste gab es für BMW, die am Vormittag mit rund zwei Prozent im Minus lagen. Hier sorgte das Gerücht für Verstimmung, Rover-Händler würden neue Schadensersatzforderungen stellen.

Auch die Aktie von Degussa-Hüls verbilligte sich am Vormittag. Sie verlor fast dreieinhalb Prozent. Die beiden Fusionskandidaten VEBA und VIAG konnten sich gegen den Markttrend behaupten. VEBA legten rund zwei Prozent zu, VIAG kletterten um rund zweieinhalb Prozent. Die beiden Stromkonzerne haben heute ihre Quartalszahlen veröffentlicht.

Am neuen Markt fiel der Nemax-50 am Vormittag um 3,2 Prozent. Im Sog fallender Kurse waren auch Infineon und T-Online, beide mit rund zwei Prozent Verlust.