Börse: Wall Street belastet den Dax - DER SPIEGEL
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Börse Wall Street belastet den Dax

Nach dem Kurseinbruch an der New Yorker Börse ist der Deutsche Aktienindex schwächer in den Tag gestartet. Gegen den Trend konnten die Dresdner Bank und Allianz weiter zulegen.
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Frankfurt am Main - Dresdner Bank profitierten in der ersten Handelsstunde von der Fusion mit der Deutschen Bank. Die Aktie gewann um 2,4 Prozent und somit 1,40 Euro auf 58,40 Euro. Fest zeigten sich auch Allianz, die um 2,3 Prozent und damit 9 Euro auf 389 Euro kletterten.

Unter den größten Verlierern waren die Indexschwergewichte Siemens (minus 2,2 Prozent), Deutsche Telekom (minus 3 Prozent) und SAP (minus 3,6 Prozent). Epcos gaben um 2,3 Prozent nach.

Der Neue Markt zeigte sich zu Handelsbeginn deutlich schwächer. Der Nemax-All-Share-Index notierte 2,82 Prozent tiefer auf 8105 Punkten.

Der Dow-Jones hat am Abend einen der größten Verluste seiner Geschichte wegstecken müssen. Nach einer Gewinnwarnung des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble fiel der Index um 374,47 Punkte oder 3,68 Prozent auf 9796,03 Zähler. Der Nasdaq ließ sich Händlern zufolge von der Nervosität am Markt anstecken und verlor 1,16 Prozent auf 4847,80 Zähler. Die Börse Tokio tendierte am Morgen ebenfalls schwächer. Der Nikkei-Index rutschte um 0,89 Punkte auf 19.766,80 Zählern ab.

Der Euro hat am Morgen an Wert gewonnen. Die europäische Einheitswährung wurde mit 0,9606 Dollar gehandelt, damit war der Dollar 2,0361 Mark wert. Die EZB hatte am den Referenzkurs auf 0,9593 Dollar festgelegt, was einem Dollarkurs von 2,0388 Mark entsprach.

Die Devisenhändler im Tokioter Handel seien sehr vorsichtig gewesen, sagte Kenneth Landon, Chefstratege bei der Deutschen Bank. Der stellvertretende japanische Finanzminister für internationale Angelegenheiten, Haruhiko Kuroda, bestätigte in Tokio, dass die Währungshüter am Devisenmarkt interveniert hätten, um der Yen-Stärke zu begegnen. Nach Angaben japanischer Händler dürfte die japanische Notenbank mehr als eine Milliarde Dollar eingesetzt haben.