Börse: "Wir stecken im Niemandsland" - DER SPIEGEL
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Börse "Wir stecken im Niemandsland"

Der Dax ist schwächer in den Handel gestartet. Der deutsche Aktienindex fiel wieder nahe an die 7000-Punkte-Marke.
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Frankfurt am Main - Die Marktbreite fehle, die Favoriten wie die Telekommunikations- oder Technologietitel würden nur von Gerüchten oder Nachrichten ergänzt. "Wir stecken eigentlich im Niemandsland", sagte ein Börsianer. Vor dem Hintergrund des doppelten Verfallstages für Terminkontrakte müsse wie bereits in den vergangenen Tagen mit auffälligen Einzelbewegungen gerechnet werden, hieß es weiter.

Metro war im frühen Handel wieder der eindeutige Gewinner im Dax. Die "Financial Times" berichtet, dass der deutsche Einzelhandelskonzern mit Kingfisher über einen Zusammenschluss spreche. Die Aktie zog nach den Gewinnen von gestern um rund vier Prozent an.

Bei Vodafone Airtouch und Mannesmann scheinen die Fronten aufzuweichen: Beide Seiten sind zu Gesprächen über das feindliche Übernahmeangebot der britischen Mobilfunker zusammengekommen, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Der Kurs von Mannesmann gab um rund einen Prozent nach. Härter traf es die Deutsche Telekom: Die Aktie verlor um über drei Prozent, nachdem bereits gestern der Kurs wegen des Gewinneinbruchs nachgegeben hatte.

In New York verlor der Dow-Jones-Index 1,2 Prozent auf 11.351,30 Zähler, während der Nasdaq-Index mit einem erneuten Rekordschluss von 4189,43 Zählern aus dem Handel ging. Der Nikkei-Index verlor auf Grund von Gewinnmitnahmen rund 0,7 Prozent und schloss bei 18.878,09 Zählern.

Der Euro hat den frühen Handel am Freitag mit einem Kursanstieg begonnen. Für die europäische Währung wurden 1,0170 Dollar gezahlt. Damit war ein Dollar 1,9232 Mark wert. Am Vortag hatte die EZB den Referenzkurs des Euro noch mit 1,0089 US-Dollar festgesetzt.