Börse: Zwischen Bangen und Hoffen - DER SPIEGEL
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Börse Zwischen Bangen und Hoffen

Die deutschen Börsianer sind sich noch nicht ganz sicher, ob der Dax heute seine Talfahrt der vergangenen Tage fortsetzt oder sich dem Trend des Dow-Jones-Index von gestern anschließt. Zu Beginn des Handels pendelte der Dax um die 6500 Zähler.
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Frankfurt/Main - Die New Yorker Aktienbörse hat uneinheitlich geschlossen. Die Investoren hätten verstärkt Standardwerte nachgefragt und gleichzeitig Gewinne bei den Technologie-Aktien mitgenommen, sagten Händler. Der Dow-Jones-Index gewann 124,72 Punkte oder 1,13 Prozent und kletterte auf 11.122,65 Zähler, der marktbreitere S&P-Index gewann 0,22 Prozent und stand bei 1402,46 Zählern. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index drehte nach zeitweise deutlichen Verlusten im späten Handel kurzzeitig ins Plus, schloss jedoch 0,57 Prozent tiefer auf 3879,58 Zählern.

Die schlechten Aussichten für den Nasdaq zogen auch den Nikkei-Index nach unten. Das japanische Börsenbarometer sackte um 374,28 Punkte oder 2,02 Prozent und endete auf dem Tagestiefstwert von 18.168,27 Zählern. Das Volumen gehandelter Aktien wurde auf 565 Millionen Papiere geschätzt.

Im späten Handel notierte der Nikkei März Future um 410 Punkte leichter bei 17.970 in Osaka und um 195 Zähler niedriger bei 17.970 auf dem SGX. Gewinner lagen mit 432 Titel hinter den Verlierern mit 771 Aktien. 140 Werte notierten unverändert.

In Frankfurt könnte sich heute nach Ansicht einiger Händler die Korrektur durchaus bis auf 6200 Zähler ausweiten. Positiv sei, dass die Unterstützungs-Zone von 6500 Zählern gestern gehalten habe. Der Dax war bei einem Stand von 6502,07 aus dem Handel gegangen. Andere Händler halten es für möglich, dass der Dax im Tagesverlauf um rund 50 Punkte zulegt. Im frühen Handel bewegte sich der deutsche Börsenindex seitwärts und pendelte um die 6500er Marke.

Der Euro hat zu Beginn des europäischen Handels leichte Verluste verbucht. Die europäische Währung wechselte in Frankfurt für 1,0347 Dollar den Besitzer. Dies entsprach einem Dollarkurs von 1,8902 D-Mark. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Wechselkurs von Euro und Greenback am Vortag auf 1,0368 Dollar festgelegt.

Der US-Dollar gab im Handel in Tokio gegen den Yen nach. Gegen 08.30 Uhr (MEZ) stand der Kurs des Dollar bei 104,30 Yen. Ursache für Kursverluste des Dollar gegen den Yen waren Händlern zufolge Verkäufe von exportorientierten Unternehmen.

Der Euro verlor gegen den Yen, als nach dem Erreichen eines Höchststandes von 108,0 Yen Gewinnmitnahmen einsetzten. Die europäische Währung notierte um 08.15 Uhr bei einem Kurs von 107,98 Yen. Gegenüber anderen wichtigen europäischen Währungen zeigte sich der Euro leichter. Ein Euro kostete 0,6299 (0,6324) britische Pfund und 1,6055 (1,6060) Schweizer Franken.