Börsen-Indizes Zwei Unternehmen sagen servus
Frankfurt am Main - Der Handel mit TelDaFax-Aktien werde zum 31. August eingestellt, teilte die Deutsche Börse mit. Grund seien Verstöße gegen das Regelwerk. Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Telefonanbieter habe trotz mehrmaliger Aufforderung weder Jahresabschluss und Lagebericht für 2000 noch den ersten Quartalsbericht für 2001 vorgelegt.
Mit dem Ausschluss vom Neuen Markt sei keine Entscheidung über die Zulassung der Aktien zum Geregelten Markt verbunden, hieß es. Dazu müsse TelDaFax erst einen Antrag stellen. Wegen Zahlungsunfähigkeit war Anfang Juni ein Insolvenzverfahren gegen TelDaFax eröffnet worden. Die Deutsche Telekom AG hatte wegen unbezahlter Rechnungen Ende Mai ihre Mietleitungen zu der Marburger Telefongesellschaft gekappt. Vor dem Finanzdebakel gehörte TelDaFax zu den größeren Anbietern von Telefondienstleistungen in Deutschland.
Porsche hingegen wäre durchaus in der Lage, glänzende Geschäftszahlen vorzulegen. Das Unternehmen hatte im Juni einen Halbjahresgewinn vor Steuern von 271 Millionen vermeldet. Eine Steigerung von 18,4 Prozent.
Vor allem Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sträubt sich aber hartnäckig gegen die Vorlage von Quartalsberichten. Im zyklischen Autogeschäft mache dies kaum Sinn, hatte er immer wieder betont. Ganz im Gegenteil könnte die vierteljährliche Berichterstattung die langfristige Strategie des Unternehmens behindern, so Wiedeking. Dafür nahm Porsche auch den Rauswurf aus dem M-Dax in Kauf.