Börsenauftakt: LetsBuyIt.com startet durch - DER SPIEGEL
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Börsenauftakt LetsBuyIt.com startet durch

Trotz der wenig berauschenden Vorgaben aus Tokio und New York sind die die deutschen Börsen mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Spannung verspricht der Tag für die Aktien von LetsBuyIt.com und ThyssenKrupp.
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Frankfurt am Main - Die deutschen Aktien sind am Dienstag den uneinheitlichen Vorgaben aus den USA gefolgt. In New York waren am Montagabend die Standardwerte mit Kursgewinnen aus den Handel gegangen, während die Wachstumswerte an der Nasdaq erneut Verluste verzeichneten. Der deutsche Aktienindex Dax legte in den ersten Handelsminuten um 0,29 Prozent zu. Die deutschen Wachstumswerte am Frankfurter Neuen Markt haben erneut mit leichten Verlusten eröffnet. Der Nemax 50 verlor in den ersten Handelsminuten 0,66 Prozent und pendelt zurzeit um die Null-Marke.

Die Führung bei den Standardwerten hatten zunächst die Papiere von Henkel mit Aufschlägen von 1,79 Prozent inne. Unter den Gewinnern fanden sich die Verlierer von gestern. Deutsche Lufthansa erholten sich mit einem Plus von 1,58 Prozent. Adidas-Salomon, die am Vortag als größter Dax-Verlierer aus dem Handel gegangen waren, verzeichneten Kursaufschläge von 0,91 Prozent. Mit gut einem Prozent im Plus standen ebenso die Aktien der Deutsche Telekom und von MAN. Die angekündigten Kooperationen von ThyssenKrupp in Asien und den USA können die Investoren zunächst nicht begeistern. Die Aktie verbessert sich leicht um 0,21 Prozent.

Zu den wenigen Verlierern im Dax zählten die Papiere von RWE (minus 0,64 Prozent) und Infineon (minus 0,59 Prozent).

Größter Gewinner am Neuen Markt waren die Papiere der angeschlagenen Internet-Einkaufsgemeinschaft Letsbuyit.com. Das Papier legte kurz nach Handelsauftakt um mehr als 130 Prozent auf 1,20 Euro zu.

Letsbuyit.com meldete gestern nach Börsenschluss, dass die jüngste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Das Unternehmen hofft nun, den Konkurs endgültig abwenden zu können. Die Gesamtkapitalzusagen beliefen sich einschließlich der 4 Millionen Euro, die bereits vor dem 25.01.2001 zugesagt worden waren, nun auf 52 Millionen Euro. Diesen Betrag nannten zuvor Experten, damit Letsbuyit.com wieder auf die Beine kommen könnte.

Zu den größter Verlierern im Nemax-50 gehörten die Aktien der Comdirektbank. Das Unternehmen hatte am Montag nach Börsenschluss gemeldet, dass es für das laufende Geschäftsjahr mit deutlich weniger Neukunden rechnet als im vergangenen Jahr. Den Anlegern war diese Prognose offenbar zu düster: Sie bestraften die Aktie mit einem Abschlag von rund fünf Prozent auf 18,40 Euro.

Weiter unter Verkaufsdruck standen die Papiere von Pixelpark. Der Wert war bereits gestern mit einem Minus von mehr als zehn Prozent aus dem Handel gegangen. Zuletzt betrugen die Kursabschläge weitere acht Prozent auf 23 Euro und belegten damit den letzten Platz im Nemax-50.