Börsenausblick: Erste Entwarnung aus den USA - DER SPIEGEL
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Börsenausblick Erste Entwarnung aus den USA

Die mit Spannung erwarteten Zahlen der US-Konzerne Intel und Juniper Networks lagen über den Erwartungen der Analysten. Auch die Vorgaben aus Fernost stimmen zuversichtlich.
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Die Vorgaben für den Handelstag am Mittwoch sind beruhigend. Der Dow Jones schloss mit 1,2 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq verlor leicht um 0,3 Prozent, nachdem Anleger vermehrt von Technologiewerte in Standardtitel umgeschichtet haben. Die asiatische Leitbörse in Tokio schloss fester. Der Nikkei ging mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Handel. Hier konnten vor allem Hochtechnologietitel zulegen.

Die Börse in Tokio reagierte damit auch auf die nachbörslich in den USA vorgelegten Zahlen des Chipgiganten Intel und des Internetausrüsters Juniper Networks. Intel hatte die Erwartungen der Analysten für das vierte Quartal leicht übertroffen, geht aber im laufenden Quartal von einem Umsatzrückgang von 15 Prozent aus. Nachbörslich konnte die Aktie von Intel leicht zulegen.

Juniper Networks hingegen hat die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Ergebnis sogar deutlich übertroffen. Der Internetausrüster erwirtschaftete einen Gewinn von 24 Cent je Aktie und lag damit 30 Prozent über den Prognosen. Nach Börsenschluss werden heute Apple und IBM noch ihre Zahlen vorlegen. Bei Apple dürfte vor allem der Ausblick für das zweite Quartal entscheidend sein. Für das erste Quartal gehen Analysten davon aus, dass der Konzern das angekündigte Minus von 225 bis 250 Millionen Dollar bestätigen wird.

Die Nachrichten von Intel und Juniper Networks lassen einen freundlichen Handelsauftakt der Wall Street erwarten und könnten auch die Technologiewerte in Deutschland Auftrieb verleihen. Der Nasdaq Future stand gegen acht Uhr (MEZ) jedenfalls mit 1,7 Prozent im Plus.

Mit Abschlägen müssen hingegen die Aktien des Bauelementeherstellers Epcos rechnen. Vorstandschef Klaus Ziegler hatte für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 weniger Auftragseingänge angekündigt. Unter Druck könnten auch die Papiere von Mobilcom geraten, weil die UMTS-Kooperation mit Ericsson zu platzen droht. Der schwedische Telefonkonzern wird nach einem Bericht der Telebörse nicht die technische Infrastruktur für das UMTS-Netz der MobilCom liefern. Vorstandschef Gerhard Schmid schaue sich bereits nach einem neuen Partner um, hieß es.