Börsenausblick: Gute Vorgaben aus New York - DER SPIEGEL
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Börsenausblick Gute Vorgaben aus New York

Nach der Minirallye vom Vortag hoffen Börsianer auf einen schwungvollen Wochenausklang. Die Vorgaben der Wall Street sind günstig.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - In Frankfurt wird ein behaupteter Handelsbeginn erwartet. Dabei sollten die Kurse hauptsächlich von der guten Stimmung der Wall Street vom Vortag profitieren. Unternehmensnachrichten gibt es kaum. Erst am Nachmittag (14.30 Uhr MEZ) könnten die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Oktober Impulse geben.

Die Aktien von BMW   und Volkswagen   sollten von guten Absatzzahlen aus den USA profitieren. Der Münchner Autobauer hat im Oktober den 37. monatlichen Verkaufsrekord in Folge aufgestellt. Bei VW hat die Konzerntochter Audi ein gutes Ergebnis eingefahren. Am Neuen Markt veröffentlicht heute der Hersteller von CD- und DVD-Produktionsanlagen Steag Hamatech   seine Zahlen zum dritten Quartal.

An der Wall Street löste eine Einigung im seit drei Jahren anhaltenden Kartellstreit zwischen dem Justizministerium und Microsoft eine Rallye aus. Der Dow Jones kletterte am Donnerstag um 2,1 Prozent auf 9264 Punkte. Der breiter gefächerte S&P 500 verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 1084 Zähler. Die Nasdaq schoss um 3,3 Prozent nach oben, auf 1746 Punkte.

Die asiatische Leitbörse in Tokio hat die Woche uneinheitlich beendet. Nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Vortag notierte der Nikkei-Index für 225 führende Werte am Freitag zum Handelsende einen Aufschlag von 36,50 Punkten oder 0,4 Prozent und ging mit 10.383 Punkten ins Wochenende. Zwischenzeitlich hatte das Börsenbarometer um mehr als 170 Punkte zugelegt.

Auch der breit angelegte Topix legte zunächst zu, notierte dann aber am Handelsende doch mit minus 2,20 Punkten beziehungsweise minus 0,2 Prozent bei 1053 Zählern.