Börsengänge: ATU schiebt sich vor die Postbank - DER SPIEGEL
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Börsengänge ATU schiebt sich vor die Postbank

Eigentlich wollte die Auto-Teile Unger erst im dritten Quartal an die Börse gehen. Jetzt nutzt die Werkstatt-Kette die Bugwelle der Postbank und wagt sich schon Mitte Juni aufs Parkett.
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Weiden - Nach Angaben von ATU soll die Zeichnungsfrist bereits Ende Mai/Anfang Juni beginnen. Anfang April hatte das Unternehmen noch verkündet, bis Ende September an die Börse gehen zu wollen. Mit dem Börsengang Mitte Juni käme das Unternehmen noch vor der Postbank an den Markt, die ihre Erstnotierung für den 21. Juni vorbereitet.

Der ATU-Börsengang wird den Angaben zufolge von Credit Suisse First Boston und HSBC Trinkaus & Burkhardt angeführt. Weitere Konsortialbanken seien HypoVereinsbank, Lehman Brothers, Dresdner Kleinwort Wasserstein und die DZ Bank. ATU beabsichtigt eine Notierung im "Prime Standard" der Frankfurter Wertpapierbörse und strebt die Aufnahme in den MDax an.

Ein großer Teil des Emissionsvolumens soll nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Werner Aichinger aus einer Kapitalerhöhung kommen. Der Erlös werde es ATU erlauben, "die noch bestehenden Gesellschafterdarlehen abzulösen und die Finanzverbindlichkeiten deutlich zu reduzieren", erklärte Aichinger. Zu Pressespekulationen um ein Emissionsvolumen von rund einer Milliarde Euro äußerte sich das Unternehmen nicht.