Börsengänge: Europa hängt New York ab - DER SPIEGEL
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Börsengänge Europa hängt New York ab

Fast 200 Unternehmen haben in den vergangenen drei Monaten auf Finanzplätzen wie London, Paris und Frankfurt ihr Kursdebüt gefeiert. Damit haben die Europäer die US-Finanzmärkte klar deklassiert.
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Frankfurt am Main - Zwischen April und Juni stieg die Zahl der Börsenneulinge europaweit auf 187, ihr Gesamtwert belief sich auf 19,4 Milliarden Euro. Das zeigt eine vierteljährliche Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zeigte. An den amerikanischen Börsen starteten im zweiten Quartal demnach nur 51 Unternehmen im Wert von insgesamt knapp 8,3 Milliarden Euro.

Die Deutsche Börse landete mit 26 Neulingen auf dem Parkett im Wert von 2,8 Milliarden Euro hinter der von ihr umworbenen Vierländerbörse Euronext mit 36 Börsengängen und der Londoner Börse mit 74 Erstnotierungen auf dem dritten Rang.

Die schwache Entwicklung der Aktienmärkte habe dem Boom an Börsengängen Ende Juni einen Dämpfer versetzt, urteilten die Experten. "Allerdings dürften bei einer Kurserholung viele der verschobenen Erstnotierungen nachgeholt werden", erwartete Berater Volker Fitzner.

Er setzte dabei auch auf Impulse durch den erwarteten Milliarden-Börsengang des russischen Ölkonzerns Rosneft in Moskau und London.

itz/AFP