Börsengang: Atecs Mannesmann peilt den Dax an - DER SPIEGEL
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Börsengang Atecs Mannesmann peilt den Dax an

Ein neuer Dax-Kandidat macht sich bereit für den Börsengang. Die Technologiesparte von Vodafone-Mannesmann, Atecs, will möglichst schnell in den Standardwerte-Index aufgenommen werden.
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Hannover - Atecs passe nicht mehr zum fusionierten Telekommunikationskonzern, sagte Vorstand Georg Acker. In einer ersten Tranche sollen deshalb im Juni bereits mehr als 50 Prozent der Anteile an der Börse platziert werden. Der Rest soll 2001 folgen. Die Zweiteilung habe steuerliche Gründe.

Insgesamt rechne der Konzern durch den Börsengang mit einem Erlös von neun bis elf Milliarden Euro, so Acker. Atecs gelte mit ihrem außerordentlichen Potenzial als aussichtsreicher Kandidat für die Aufnahme in den Dax.

Binnen fünf Jahren wolle Atecs das Ergebnis vor Steuer, Zinsen und Abschreibungen auf zwei Milliarden Euro verdoppeln, so Acker auf der Hannover Messe. Mittelfristiges Ziel seien 20 Prozent Rendite auf das eingesetzte Vermögen. Der Umsatz von Atecs habe sich in den ersten beiden Monaten 2000 um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht.

In der Atecs Mannesmann AG hat der Konzern die Töchter aus den Bereichen der Automotive und Engineering Rexroth, Dematic, Demag Krauss-Maffei, VDO und Sachs zusammengefasst.