Börsengang: Koalition einigt sich über Bahn-Privatisierung - DER SPIEGEL
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Börsengang Koalition einigt sich über Bahn-Privatisierung

Die Bahn soll bis 2009 teilweise privatisiert werden. Der Bund bleibt aber Eigentümer des Gleisnetzes und der Bahnhöfe. Darauf einigten sich die Verkehrspolitiker der großen Koalition nach Angaben aus Verhandlungskreisen.
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Berlin - Mit der Einigung wurde nach jahrelangen Auseinandersetzungen über einen Börsengang ein Durchbruch erzielt. Der Börsengang soll dem bundeseigenen Konzern frisches Kapital für den internationalen Wettbewerb verschaffen.

Unmittelbar vor Beginn der Beratungen hatten sich Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und der Verhandlungsführer der Union, Hans- Peter Friedrich, überzeugt gezeigt, dass eine Einigung erreicht werde. "Ich bin zuversichtlich, dass das zu schaffen ist", sagte Tiefensee. Union und SPD seien sich "in weiten Teilen einig". Letzte offene Fragen waren demnach noch die Bahnschulden und Fragen der Bilanzierung.

In den vergangenen Tagen war das von Bahnchef Hartmut Mehdorn mit Nachdruck verfolgte Privatisierungsprojekt mehrfach vom Scheitern bedroht. Union und SPD hatten bis zuletzt darum gerungen, welchen Einfluss der Bund bei einem Börsengang der Bahn auf das Netz behalten soll.

tim/dpa

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