Börsengang: Orange muss Preisspanne senken - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Börsengang Orange muss Preisspanne senken

France Telecom hat die Preisspanne für die Neuemission seiner Mobilfunktocher Orange am kommenden Montag gesenkt. Der französische Telekomkonzern begründete seine Entscheidung mit der schwierigen Marktlage.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

PARIS - Zwischen 9,50 und 11 Euro liegt die neue Preisspanne; zuvor hatte France Telecom noch 11,50 bis 13,50 Euro angepeilt. Damit sinkt die mögliche Marktkapitalisierung von 55,2 bis 64,8 Milliarden Euro auf 45,6 bis 52,8 Milliarden. Außerdem wurde die Zeichnungsfrist für Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien um einen Tag verlängert. Schluss ist jetzt am 9. Februar um 17 Uhr.

Die Orange-Emission gilt als der entscheidende Test für drei weitere Mobilfunk-Emissionen in diesem Jahr. Die Deutsche Telekom, die niederländische KPN und British Telecom wollen ebenfalls noch 2001 ihre Mobilfunksparten an die Börse bringen. Die schleppende Nachfrage nach dem Orange-Papier kann negativ auf die weiteren Neuemissionen ausstrahlen. Analysten zufolge könnte es zu einem Preiskampf zwischen den Telekomunternehmen kommen.