Börsengang: RAG wird nicht zerschlagen - DER SPIEGEL
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Börsengang RAG wird nicht zerschlagen

Nach langem Hin- und Her hat sich die Koalition geeinigt: Der Essener Mischkonzern RAG soll als Ganzes an die Börse gehen. Die Pläne für eine Aufspaltung haben sich damit endgültig erledigt.
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Berlin - "Darauf haben wir uns verständigt, die Aufspaltung ist vom Tisch", hieß es dazu heute aus SPD-Fraktionskreisen. Danach haben sich Union und SPD in ihrer Koalitionsrunde gestern Abend darauf geeinigt, dass der Börsengang des Unternehmens nur im Gesamtverbund erfolgen soll.

In der Koalitionsrunde wurde den Angaben zufolge außerdem vereinbart, dass der Gesetzentwurf über den Ausstieg aus der Kohleförderung noch vor dem Sommer im Bundestag verabschiedet wird. Anschließend solle die geplante Bergbau-Stiftung gegründet werden, die für die Altlasten des Kohleabbaus aufkommen soll.

Als Alternative zum RAG-Börsengang war seit einiger Zeit über eine Einzelverwertung der "weißen" RAG-Sparten Chemie (Degussa), Kraftwerke (Steag) und Immobilien spekuliert worden. Zur Frage, ob RAG-Chef Werner Müller Stiftungschef werden soll, gab es zunächst keine Angaben.

sam/dpa/Reuters