Börsengang: T-Online startet angeblich im April - DER SPIEGEL
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Börsengang T-Online startet angeblich im April

Die Pläne der Deutschen Telekom für den Börsengang ihrer Tochter T-Online werden offenbar konkret. Die Aktien des Onlinedienstes sollen angeblich im April erstmals notiert werden.
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Bonn - In einem Vorstandspapier der Telekom werde von 10 bis 15 Prozent des T-Online-Kapitals als Streubesitz gesprochen, berichtet die "Financial Times". Bislang ging man davon aus, dass Telekom-Chef Ron Sommer 30 Prozent der Aktien an der Börse handeln lassen wollte.

In einer vorläufigen Bewertung komme man auf einen Wert von bis zu 17 Milliarden Euro für den Onlinedienst. Jeder Kunde werde mit 4250 Euro bewertet. Die Zeichnungsfrist solle vom 3. bis 20. April laufen.

Ein Börsengang nach Ostern komme nicht in Betracht, da dann die Nähe zum dritten Börsengang der Telekom selbst zu groß wäre, hieß es in dem Bericht weiter. Die Telekom wolle die dritte Tranche zur Jahresmitte an platzieren.

Die Deutsche Telekom hat den Zeitungsbericht als reine Spekulation bezeichnet. "Es gilt weiterhin das, was wir im Dezember gesagt haben", sagte ein Konzernsprecher. Demnach sei die Umwandlung der Deutschen Telekom Online Service GmbH per 1. Januar 2000 in eine Aktiengesellschaft nur eine Rahmenbedingung. Die Entscheidung über einen Börsengang sei damit aber nicht gefallen.