Börsenpläne: TUI lässt Deutsche Bank abblitzen - DER SPIEGEL
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Börsenpläne TUI lässt Deutsche Bank abblitzen

Der Touristikkonzern TUI hat die Investmenthäuser benannt, die den Börsengang der Tochter Hapag-Lloyd betreuen sollen. Die Deutsche Bank ist nicht darunter - obwohl sie sich beworben hatte.
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Hamburg/Hannover - Der Börsengang der Logistiktochter dürfte ein Volumen von rund einer Milliarde Euro haben. Damit gilt Hapag-Lloyd als großer Fisch unter den Kapitalmarktaspiranten. Umso ärgerlicher für die Deutsche Bank, dass sie trotz Bewerbung nicht zu den Konsortialführern gehört. In den vergangenen Monaten war auch spekuliert worden, die WestLB als TUI-Hauptaktionär könnte eines der lukrativen Mandate bekommen.

Termin wohl im Herbst

Stattdessen hat der Hannoveraner Touristik-Konzern nun die US-Investmenthäuser Goldman Sachs und Citigroup ausgewählt. "Wir gehen zurzeit weiterhin von einem Börsengang aus, der in der zweiten Jahreshälfte, voraussichtlich im Herbst, stattfinden wird", sagte eine TUI-Sprecherin. Insgesamt soll sich eine Hand voll Banken um das Mandat bemüht haben.

Das Mandat sehe nur vor, Hapag-Lloyd an die Börse zu bringen, so die Sprecherin. Ein Verkauf an einen Investor sei nicht geplant. Zuletzt hieß es, der Konzern würde auch Übernahmeangebote für Hapag-Lloyd prüfen. Die Oetker-Gruppe hatte bereits Interesse bekundet. Die IPO-Pläne sehen vor, dass etwa ein Drittel der Anteile platziert wird. TUI hält sich aber offen, bis zu 49 Prozent zu verkaufen.