Börsenprospekt: Privatisierte Bahn soll "Mobility & Logistics" heißen - DER SPIEGEL
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Börsenprospekt Privatisierte Bahn soll "Mobility & Logistics" heißen

Die Verkaufspläne für die Deutsche Bahn werden konkret. Nach der Einigung in der SPD hat der Konzern offenbar schon wesentliche Teile seines Börsenprospekts erstellt. Laut "Financial Times Deutschland" soll das Unternehmen unter dem Namen "DB Mobility & Logistics" privatisiert werden.
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Hamburg/Berlin - Jetzt geht auf einmal alles ganz schnell. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" treibt die Deutsche Bahn ihre Privatisierung massiv voran. Demnach hat der Konzern bereits einen Datenraum für interessierte Investoren eingerichtet. Auch seien schon wesentliche Teile des Börsenprospektes erstellt worden.

Erst am Montag hatte sich die SPD auf ein neues Privatisierungsmodell verständigt, das auch in der Union auf Zustimmung trifft. Demnach sollen nur der Fahrbetrieb und der Güterverkehr verkauft werden, und zwar zu maximal 24,9 Prozent. Die übrigen Anteile bleiben im Besitz des Bundes. Schienennetz und Bahnhöfe bleiben zu 100 Prozent Staatseigentum.

Der Unternehmensteil, der teilprivatisiert wird, soll voraussichtlich unter dem Namen "DB Mobility & Logistics" an den Kapitalmarkt geführt werden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Als Berater der Bahn für den Börsengang sei die Investmentbank Rothschild vorgesehen. Die Bank wollte dies nicht kommentieren. Der Bund sucht dem Bericht zufolge ebenfalls einen Berater, die Ausschreibung hierfür ende am 5. Mai.

Zugleich treibt der Bahn-Konzern seinen Expansionskurs voran. Die Logistiksparte werde in den nächsten Wochen mehrere Speditionen etwa in Italien und Großbritannien kaufen, hieß es in dem "FTD"-Bericht.

wal/dpa

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