Bombenalarm: EZB weiträumig abgesperrt - DER SPIEGEL
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Bombenalarm EZB weiträumig abgesperrt

In der Europäische Zentralbank (EZB) wurde eine verdächtige Flasche entdeckt. Laut einem beigelegten Drohbrief sollte sie explosiv und radioaktiv sein.
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Frankfurt am Main- "Es gibt ein verdächtiges Objekt, das eine Bombe sein könnte", sagte ein Polizeisprecher. Nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr, Jens Roennfeldt, wurde in der Lobby eine Flasche entdeckt, in der laut Aufschrift radioaktives Material enthalten sei. In einem in der Lobby hinterlassenen Brief heiße es, die Flasche werde bei Berührung explodieren. Messungen hätten jedoch keine Radioaktivität ergeben, so dass die Aktion nach einer Stunde beendet wurde. Bisher gebe es noch keine Klarheit über den Inhalt der Flasche, Spezialisten des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden seien jedoch zu weiteren Untersuchungen angefordert worden.

Die EZB hat ihren Sitz im so genannten Euro-Tower, einem 36-stöckigen Hochhaus im Herzen Frankfurts. Polizisten hatten die Umgebung des Gebäudes weiträumig abgeriegelt. Die 800 Beschäftigten blieben aber weiter in ihren Büros. Der Betrieb der EZB wurde nicht beeinträchtigt, sagte der Feuerwehr-Einsatzleiter. Nach Angaben der EZB hat es seit Gründung der Bank Anfang 1999 bislang keine Drohungen gegeben.