Boom: Trend zum Zweithandy ungebrochen - DER SPIEGEL
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Boom Trend zum Zweithandy ungebrochen

Die Frage, warum ein Mensch zwei Handys braucht, um erreichbar zu sein, ist bis heute nicht beantwortet. Trotzdem bleibt der Drang zur Vernetzung ungebrochen: Die Zahl der Handyverträge wird bis zum Ende des Jahres erstmals größer sein als die Zahl der Bundesbürger.
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Berlin - Die Zahl der Mobiltelefone werde dann 82 Millionen überschritten haben, heißt es im Marktbericht "Telekommunikation 2006", den der Axel Springer Verlag heute in Berlin veröffentlichte. Die Studie beruft sich dabei auf Daten der großen Mobilfunkanbieter.

Wegen des starken Wettbewerbs drängen die Netzbetreiber der Studie zufolge immer weiter in andere Servicebereiche vor. So würden Ende 2006 bereits neun Millionen Nutzer per UMTS-Technik mit ihrem Handy im Internet surfen. Schon heute diene das Handy fast zwei Millionen Kunden als Ersatz für den Festnetzanschluss. Der Mobilfunk-Anteil an allen Gesprächen liegt dementsprechend bei rund 20 Prozent.

Die Werbeausgaben der Telekommunikation stiegen nach dem Marktbericht 2005 um 18 Prozent auf rund 780 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn 2006 seien die Ausgaben um nochmals 37 Prozent gewachsen. Davon habe auch das Anzeigengeschäft der Tageszeitungen profitiert.

mik/dpa-AFX